Stauffer und Schau verlängern / Grösch zieht's zurück in die hessische Heimat

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Pressesprecher
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Stauffer und Schau verlängern / Grösch zieht's zurück in die hessische Heimat

Beitrag von Pressesprecher »

Vertragsverlängerungen: Justin Schau und Lucas Stauffer bleiben beim FCC

Der FC Carl Zeiss Jena hat die im Sommer auslaufenden Verträge von Justin Schau und Lucas Stauffer verlängert - sehr zur Freude von FCC-Cheftrainer Dirk Kunert: „Beide Spieler sind auf und neben dem Platz einwandfreie Charaktere, hauen sich rein, leben Einsatzbereitschaft und -freude vor und sind mit ihrer Entwicklung noch längst nicht am Ende. Es freut mich, auch in der kommenden Saison mit ihnen arbeiten und auf sie bauen zu können“

Der 25-jährige US-Amerikaner Lucas Stauffer kam im Sommer des letzten Jahres vom FSV Wacker Nordhausen nach Jena und absolvierte in der abgelaufenen, nach 13 Spieltagen abgebrochenen Regionalligasaison insgesamt zwölf Spiele für den FCC. Er unterschreibt einen zunächst bis Sommer 2022 laufenden Vertrag.

Jenas Sportdirektor Tobias Werner: „Lucas hat in dieser Zeit das gemacht, was wir uns von seinem Wechsel nach Jena auch versprochen hatten. Er hat sich hier in Jena gut weiterentwickelt, ist ein Teamplayer, verkörpert mit seiner Laufbereitschaft und Einsatzfreude die Tugenden, die wir auf den Platz bringen wollen, und er hat Ziele mit uns.“

Lucas Stauffer: „Ich fühle mich wohl in Jena und freue mich, auch in der kommenden Saison für den FCC auflaufen zu dürfen. Ich hoffe natürlich, dass wir nach dieser Saison wieder etwas mehr Normalität erleben und endlich wieder eine Saison zu Ende spielen können - und das in absehbarer Zeit auch wieder vor Publikum.“

Ebenfalls dem FCC erhalten bleibt Justin Schau. Der 22-jährige Jenenser, der im Sommer 2017 zu seinem Heimatverein zurückkehrte, unterschrieb einen bis Sommer 2023 an den Kernbergen laufenden Vertrag.

Tobias Werner: „Justin bringt die geforderte Mentalität und Leistungsbereitschaft mit. Er ist mit seinen 22 Jahren ein Spieler, der auf der einen Seite schon einige Erfahrungen sammeln konnte und gleichzeitig aber mit seiner Entwicklung noch nicht am Ende ist. Es freut uns, dass wir den Weg gemeinsam weitergehen.“

Justin Schau: „Ich freue mich sehr, weitere zwei Jahre für meinen Heimatverein zu spielen und fühle mich sowohl auf als auch neben dem Platz extrem wohl. Ich werde alles geben, um mit der Mannschaft die Ziele zu erreichen und den Club wieder dorthin zu bringen, wo er hingehört. Danke auch an die Verantwortlichen für ihr Vertrauen und die guten Gespräche. Ich freue mich auf die weitere Zusammenarbeit.“



Marius Grösch zieht’s zurück in die hessische Heimat - er verlässt den FCC nach Saisonende

Marius Grösch, 27-jähriger Innenverteidiger des FC Carl Zeiss Jena, wird den Club nach Saisonende auf eigenen Wunsch hin verlassen.

„Mir ist diese Entscheidung wirklich extrem schwergefallen. Und es ist auch keine Entscheidung gegen den FC Carl Zeiss Jena, sondern eine für meine berufliche Neuorientierung nach und außerhalb des Fußballs und natürlich für meine Familie, die ihren Lebensmittelpunkt in Fulda hat.“

FCC-Sportdirektor Tobias Werner: „Wir hätten Marius sehr gern in Jena gehalten und ihm auch ein entsprechendes Angebot unterbreitet. Aber es ging hier nicht um vertragliche Details, sondern um eine grundsätzliche Entscheidung von Marius, der sich mit und bei seiner Familie in Hessen einen beruflichen Neuanfang wünscht. Das müssen wir, auch wenn es uns sportlich schwerfällt, selbstverständlich respektieren und wünschen ihm dabei von Herzen alles Gute und viel Erfolg.“

Marius Grösch: „Ich habe zehn Jahre für den FC Carl Zeiss Jena gespielt. Der FCC bedeutet mir viel und ist so etwas wie meine fußballerische Heimat, die ich auch nie vergessen werde. Deshalb finde ich es auch extrem schade, dass ich mich wohl nicht mehr in einem vollen Stadion von den Zeiss-Fans verabschieden kann - nun ist das Ziel, dies zumindest mit dem Thüringenpokal zu tun.“

FCC-Geschäftsführer Chris Förster: „Marius ist ein tadelloser Sportsmann, den wir auch in der kommenden Saison sehr gern weiter bei uns gehabt hätten. Er war immer reflektiert und jemand mit dem Blick über den Fußball hinaus. Insofern ist seine Entscheidung für uns nachvollziehbar. Auch wenn sie uns natürlich sportlich schmerzt. Wir wünschen ihm persönlich und sportlich alles Gute für die Zukunft, in der er jederzeit gern im Ernst-Abbe-Sportfeld gesehen ist.“

Der in Fulda geborene Grösch wechselte im Sommer 2009 als U17-Spieler von der SG Viktoria Bronzell ins Nachwuchsleistungszentrum des FC Carl Zeiss Jena, für den er 2012 sein Debüt in der Regionalliga gab. Nach einem zweijährigen Intermezzo beim 1. FC Kaiserlautern kehrte Marius Grösch 2017 zurück zum FCC, für dessen 1. Mannschaft er bis heute 185 Spiele absolvierte (davon 81 Partien in der 3. Liga).

Im Sommer soll es dann für Marius Grösch zurück nach Fulda gehen, wo er eine Ausbildung zum Verwaltungsfachangestellten beginnen wird. Dem Fußball wird „Gröschi“ auch in Fulda treu bleiben und begleitend zu seiner Ausbildung zukünftig für die SG Barockstadt Fulda-Lehnerz auflaufen.
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