3012 hat geschrieben: 8. April 2026, 07:49
Na, wenn es genauso erfolgreich wird wie bei den Männern von der Viktoria
Ein merkwürdiger Kommentar, finde ich. Mit den Männern von Viktoria 89 haben die Frauen bei Viktoria 89 kaum etwas gemein.
Sie sind zu 100% unabhängig und gehen einen eigenen Weg, bei dem ohne, von Männern dominierte Strukturen, eine sportliche Entwicklung gestaltet wird.
Junge Mädchen sollen Vorbilder im Fußball erhalten, die sich in einem von Frauen geführten Umfeld eigenständig entwickeln können.
Die finanziellen Mittel dahinter stammen von privaten Unterstützen und -innen bzw. Investoren und -innen, deren Antrieb es ist im Sport u. a. für eine gerechtere Bezahlung von Sportlerinnen, bessere Rahmenbdingungen für Mädchen und Frauen zu sorgen, mit althergebrachten Zuschreibungen zu brechen und für Mädchen und Frauen neue Rollenbilder zu etablieren.
Seit November ist auch eine Finanzierungsplattform (Monarch Collectiv) an Viktoria beteiligt, die ebenfalls von Frauen geführt wird und die auch an drei NWSL-Klubs Anteile hält. Es ist ein ähnlicher Personenkreis, der auch den Angel City FC gegründet hat, den mittlerweile wertvollsten Frauenfußballverein weltweit. Die Gründung des Angel City FC 2020 ist dann auch der Ausgangspunkt für die sechs Gründerfrauen beim FC Viktoria gewesen ein ähnliches Projekt in Deutschland zu starten.
Mittelfristig wird womöglich der FC Viktoria 89 der einzige Verein in der Frauen-Bundesliga sein, der keine Strukturen und finanzielle Mittel aus einer Männer-Lizenzspielerverein in der 1. oder 2. Bundesliga im Rücken hat, also auch nicht von männerdominierten Strukturen abhängig ist.
Das ganze kann man gut oder schlecht finden.
Darum geht es mir in meinem Beitrag nicht, das wäre noch einmal ein anderes Thema.